Donnerstag, 10. Dezember 2015

Mensch ja, recht hast du!

Ein Recht auf den Schutz deiner Würde und Menschenrechte
Freiheitsrechte für jeden?
So sehe ich das zumindest und streng genommen sind Menschenrechte ein selbstverständlicher Teil unserer modernen - ja so unglücklich der Begriff auch gewählt ist -  "westlich" geprägten Welt. Im deutschen Grundgesetz sind wesentliche Menschenrechte innerhalb der ersten 19 Artikel verankert, was deren Bedeutsamkeit betont. Der Schutz der Menschenrechte ist einer der Werte, auf denen sich die Europäische Union in ihren Grundprinzipien beruft. So wird aber vor allen Dingen auch in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) von 1948 in Artikel 1 formuliert:
"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen."
Jetzt könnte der ein oder andere polemisch behaupten, das mit der Vernunftbegabung sei ja bei manchen so eine Sache, aber den Sarkasmus mal bei Seite:
Heute am 10.12.
ist der Internationalen Tag der Menschenrechte und einmal mehr Anlass über unsere besonderen schützenswerte Rechte nachzudenken. Diese Werte von Freiheit und Gleichheit für jeden, aufgrund unseres Menschseins, Rechte die sogar angeboren seien, sind nicht überall selbstverständlich, im Gegenteil.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Berlins Eigen(zig)artigkeiten

"Ich habe da gerade so n' Projekt - super! Noch nichts konkretes, aber sehr geil. Businessmäßig hab ich mich da noch nicht festgelegt. Irgendwas im "creative" Bereich - Auf jeden Fall! Bloß kein nine to five job? Find ich ja mega ätzend! Genau, ich mach einfach einen Fashion Blog, geil! Und laufe dann mit meiner Spiegelreflex durch Friedrichshain und mache Fotos, von "Streetern" und intressanten Leuten. Hauptsache hier in Berlin!" Kraftklub: "Ich will nicht nach Berlin"

Die nächste U-Bahn "erst" in 4 min...
Ich gebe zu, dass ich mich in dem Song ertappt fühle... ja ich wohne jetzt in Berlin. Ich darf mich für zumindest eine gewisse Zeit irgendwie "Berlinerin" nennen - Ich habe Lust auf diese Stadt, sie zu entdecken, möchte mich hier beruflich entwickeln in einem Job, in dem ich mit Leidenschaft dabei bin und Spaß habe. Tja und dann habe ich auch noch diesen schönen Blog.  Berlin, eine Stadt voller Widersprüche und Besonderheiten und ich mittendrin.

Donnerstag, 5. November 2015

Jagd auf Traumpartnerschnäppchen

Shopping- versus Partnersuchverhalten
Mid Season Sale bei der Traumpartnersuche
 
Wer kennt es nicht, die verzweifelte Suche nach dem Lieblingspulli oder der perfekt sitzenden Jeans?  Gerade jetzt, wenn die Tage kürzer und kühler werden und wir bereits erste Gedanken an Weihnachten „verschwenden“, verbringen wir stundenlang in Shoppingmeilen und hoppen von einem Laden zum anderen.

Kein Pullover scheint so recht unseren Vorstellungen zu entsprechen. Entweder sitzt er nicht so, wie man dachte, zwickt, hat nicht die richtige Farbe oder ist einfach viel zu teuer. Gerade, wenn man gezielt sucht und ein Kleidungsstück eigentlich dringend benötigt, ist es am schwierigsten. Wahrscheinlich hat man am Ende des Tages dann gar nichts gefunden oder geht unzufrieden mit einem Mitleidskauf nach Hause. Anstatt der Jeans ist es dann doch das überteuerte Paar Schuh oder das zigste T-Shirt in der Lieblingsfarbe geworden. Doch was sagt unser Shoppingverhalten über unsere Persönlichkeit aus? Können wir es auf andere Lebensbereiche projizieren? Verrät die Art und Weise, wie wir shoppen gehen, etwas über unser Verhalten in Liebesdingen und bei der Partnerwahl aus?

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Zeitsprung in die Gegenwart

Zurück in die Zukunft
Veränderungen in der Vergangenheit bedeuten auch immer eine Veränderung in der Zukunft. Das zeigen uns die Filme der Trilogie: 'Zurück in die Zukunft' in Perfektion.
Zurück blicken und nostalgisch 
in die zukünftige Gegenwart schauen, 
ins Jetzt.
Exakt um 16:29 Uhr in Hill Valley kommen Marty McFly mit Doc gemeinsam im DeLorean am Mittwoch, den 21. Oktober 2015 in der Zukunft an oder besser gesagt in unserer Gegenwart, da es soweit ist. (nach unserer MEZ morgen 1:29 Uhr) 
Der Kultfilm lebt - Es ist Zeit in Erinnerungen zu schwelgen, die Zeit der stilsicheren Trends der 80er und 90er Jahre und eine damit verbundene (wie ich finde) geniale Trilogie wieder aufleben zu lassen. 

Gekonnt und witzig werden die Zeitreisen und Zeitsprünge in die 50er, 80er, ins Jahr 2015 sowie ins 19. Jahrhundert in der Zeit des Wilden Westens miteinander verbunden. Lasst uns also nostalgisch in die Zukunft reisen, die wir unsere Gegenwart nennen können oder eben auch nicht? Was ist tatsächlich wahr geworden aus der Zukunft, wie man sie sich in den 80er Jahren hatte vorstellen können? 


Mittwoch, 7. Oktober 2015

Liebe, das neue Wegwerfprodukt 2.0

Ist Liebe nur noch
für den Papierkorb bestimmt?
Liebe ein obsoletes Abfallprodukt der Selbstoptimierung?

Werfen wir heutzutage Liebe schnell weg, nur weil das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, obwohl sie vielleicht noch haltbar wäre? Ist Liebe obsolet geworden? Behandeln wir Liebe wie ein Einwegprodukt, einmal ausprobiert und dann landet es schon im Papierkorb, immerhin gibt es ja noch viele andere Produkte der Einwegliebe?  Wollen sich viele gar nicht verlieben oder binden?

Szenen die das Leben schreiben: Es sind diese Erwartungen, die man an eine Person hegt, mit welcher man gleich ein Date hat. Nachdem man gefühlte 20 Minuten aufgeregt am verabredeten Ort gewartet hat, es wahrscheinlich letztendlich nur eine winzige Minute war, die man aber laufend auf die Uhr gestarrt hat, kann in einer Zehntelsekunde sich das Bild der oder desjenigen welchen komplett ändern. Plötzlich trägt sie diese rosa Pumps und Klimbim von oben bis unten oder erzählt, dass sie gerade von ihrem Exfreund kommt. Er wiederum hat vielleicht mehr Haargel im Haar als er Haar hat und erst recht als man selbst. Er fragt am besten im zweiten Satz, ob man nicht lieber zu ihm gehen wolle. Er habe aber nicht aufgeräumt, was man doch bestimmt nicht schlimm fände.
"Ist das Liebe oder kann das weg?" von Michael Nast
Dann steht man da und fragt sich, wie man am besten so schnell wie möglich dieser peinlichen Situation entkommen kann. Wahrscheinlich geht man doch noch mit und versucht mit einem Bier oder Wein halbwegs seinen eigenen Abend zu retten, aber eigentlich hat man gerade das klassische kleine Date-Desaster erlebt. Diese Kuriositäten und witzige Szenen des Liebens und des Lebens, des Single-seins und des Beziehungslebens paarungswütiger Jungen und Mädchen erzählt Michael Nast in seinem Buch "Ist das Liebe oder kann das weg? Vom sonderbaren Verhalten geschlechtsreifer Großstädter".

Dienstag, 29. September 2015

Herzensgut

Sei gut zu deinem Herzen
Hören wir eigentlich immer auf unser Herz? Hand aus Herz, was will es uns sagen?
Projekt Herz
Wenn wir verliebt sind, haben wir Herzklopfen und Herzrasen. Stehen wir dem Herzmenschen gegenüber, rutscht uns unser Herz auch manchmal förmlich in die Hose. 

Haben wir Träume und Wünsche, dann sind es Herzensangelegenheiten. Öfter sollten wir uns ein Herz fassen und unsere Träume Realität werden lassen. Handeln wir nach Gefühl, folgen wir oft auch unserem Herzen. Ist jemand gutmütig, hat er das Herz am rechten Fleck. Jemand gehässiges, bösartiges dagegen scheint kaltherzig. Bei Enttäuschung und Verlust kann es sogar unser kleines Herz brechen.
Es ist unser Taktgeber und unser Zentrum. Heute am 29. September ist Weltherztag, eine ideale Gelegenheit heute sich mit dem Herzen zu beschäftigen. Hier kommt mein Projekt Herz:

Samstag, 22. August 2015

Erwachsen werden wir morgen...?

Zumindest sind wir schon mal volljährig.

Als Kinder schauen wir zu den Großen herauf und denken: "Oh Wunder wie alt die sind". Mit 16 wünschen wir schon volljährig zu sein und möchten älter wirken. Ehe man sich versieht, nimmt man es als Kompliment auf, wenn man jünger geschätzt wird. Ich darf sogar ab und zu noch meinen Personalausweis in Bars zeigen "yeah!".

Aber wann werden wir eigentlich genau erwachsen? Gibt es einen Punkt, an dem wir sagen können, dass wir jetzt erwachsen sind?

Samstag, 15. August 2015

Sieh, ein Regenbogen am gleichen Ufer!

“My lover's got humour
She's the giggle at a funeral
Knows everybody's disapproval
I should've worshipped her sooner”

"Take me to church" - beschreibt der Sänger Hozier selbst, handelt von Sexualität, Freiheit und Menschlichkeit. Eigentlich sollte jeder frei entscheiden und dazu stehen können, wen er liebt, doch in der Öffentlichkeit wird damit gespalten umgegangen. Gerade Religionen sind diesbezüglich gern widersprüchlich. Sexualität ganz allgemein galt auch im Christentum lange als sündhaft. Eine Frau als Geliebte zu verehren ( oder gar selbst eine zu sein) bedeutet Schwäche. Das ist scheinbar auch bei Homosexualität der Fall, wenn wir uns die aktuelle Debatte anschauen. Schade eigentlich, zumal gerade der christliche Glauben doch für Nächstenliebe und Toleranz einsteht.
"We were born sick
You heard them say it"

Mittwoch, 15. Juli 2015

Unperfekter Perfektionismus


Michael Nast mit seinem Online-Hit: " Generation Beziehungsunfähig"


Welchen Beziehungsstatus hast du?
Als kleinen Vorgeschmack zu einer bald folgenden Literaturkritik zu einem Buch, was ich im Moment gerade zu verschlinge, möchte ich heute mal auf einen Artikel des selbigen Autors aufmerksam machen. "Generation Beziehungsunfähig" schwirrt im Moment  fleißig im World Wide Web herum und regt zum kritischen Nachdenken über uns und unser Verhalten zu Liebe sowie Beziehungen an. Damit scheint Michael Nast den Nerv zu treffen und spricht, denke ich, vor allen Dingen die jüngeren, die sogenannte Generation Y an. (Zwar vielleicht ein inflationär gebrauchter überspitzter Begriff, aber witzig unsere jüngere Generation zwischen 20 und 40 Jahren beschreibt).
Dieser benannte Text vereint kurz und knackig Ursachen, warum wir so sind wie wir sind, die Lebensphilosophie und mögliche Eigenheiten unserer jungen Welt miteinander.

Dienstag, 30. Juni 2015

Mitternachtssnack

Warum machen wir es uns bei der Zutatenliste so kompliziert?
Topf zum Deckel?
Viele glauben ein Wok zu sein...
Frauen machen sich Gedanken, was sie anziehen, tragen den verführerischen Lidstrich auf oder holen den signalroten Lippenstift aus den unendlichen Tiefen ihrer Taschen. Männer ziehen sich ihr bestes Hemd oder ihr lässigstes T-Shirt an. Sie treffen sich mit anderen rastlosen Freunden zum gemeinsamen Stürmen der Tanzflächen. Sie suchen ihren Deckel zum Topf. Manche nehmen einen zur Probe nur für die eine Nacht mit. Viele glauben ein Wok zu sein, für den sie nie einen passenden Deckel finden werden.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Mit Sinnlichkeit hinter Gittern

Zu Besuch beim Kunst - und Kulturfestival "Sinnlichkeit" in der ehemaligen JVA Magdeburgs von Juni bis September 2015

Die JVA Magdeburg
erstrahlt im neuen Licht
Eine Justizvollzugsanstalt – assoziiert mit Gewalt, Kälte, Angst, Einschränkung der Bewegungsfreiheit und Zwang? Oder vielleicht doch ein Ort, an dem man sich besonders Gedanken über Freiheit, Unabhängigkeit und Emotionalität machen sollte?
Die Unfreiheit begegnet uns unmittelbar - das Unbehagen, wenn uns hohe Mauern, Stahlgitter und Gefängniswärter mit ernstem Blick, Uniform und Schutzwaffen einschließen. Gerade deshalb scheint das Gefühl von Freiheit im Gefängnis präsenter als kaum an einem anderen Ort. Wir bemerken wie kostbar unsere Freiheit eigentlich ist und wie wir sie deshalb nicht als selbstverständlich ansehen, sondern sie schützen sollten - Freiheit - ohne Zwang zu entscheiden und zu tun, wie wir unser Leben führen möchten beziehungsweise nach den Worten Rousseaus eben nicht tun zu müssen, was wir nicht wollen. Das Gefängnis verdeutlicht uns gleichzeitig, dass Freiheit nicht uneingeschränktes Handeln nach unserem Belieben bedeutet, sondern nur so lang wir nicht die Freiheit eines anderen im untragbaren Maße beeinträchtigen.
In der ehemaligen JVA Magdeburgs finden seit dem 06. Juni bis zum 20. September 2015 die Ausstellung in Verknüpfung mit dem Kulturfestival „Sinnlichkeit“ statt. Meiner Ansicht nach ist es eines der außergewöhnlichsten gewählten Räumlichkeiten für Kunst und Kultur. Das Festival steht dabei sowohl unter dem Motto "Neue Sinnlichkeit" als auch "Große Freiheit".

Mittwoch, 17. Juni 2015

Kommt, lasst uns legal blau machen...

Deutschlands neue Streikkultur
Streikfieber in Deutschland
Die Deutsche Bahn als Trendsetter

Einige kennen eventuell die witzige Anekdote: „Wirtschaftspolitik leicht erklärt anhand von zwei Kühen“, bei der die verschiedenen politischen Systeme und Unternehmen verschiedener Länder in Zweizeilern mit einem Gleichnis über Kuhhandel witzig und darüberhinaus sehr treffend beschrieben werden. In den letzten Wochen musste ich häufiger an diese Anekdote denken. Ein deutsches Unternehmen: „Sie besitzen zwei Kühe. Mittels modernster Gentechnik werden die Tiere re-designed, sodass sie alle blond sind, eine Menge Bier saufen, Milch von höchster Qualität geben und 160km/h laufen können. Leider fordern die Kühe 13 Wochen Urlaub im Jahr. Ein französisches Unternehmen: „Sie besitzen zwei Kühe. Sie streiken, weil Sie drei Kühe haben wollen. Sie gehen Mittagessen. Das Leben ist schön.“ Ich fühle mich diesbezüglich derzeit immer mehr nach Frankreich versetzt. Überall wo man hinschaut und jeden Tag, wenn man in die Nachrichten verfolgt, scheinen die Leute zu streiken - meist für mehr Lohngerechtigkeit oder kürzere Arbeitszeiten. Nur dass wir gern noch mehr hätten und Forderungen äußern wie 13 Wochen Urlaub, das trifft auch im Moment wieder ganz gut auf den Deutschen der Anekdote zu. Deutschland ist im Streikfieber und ich stelle mir die Frage, weshalb das eigentlich gerade so ein Trend ist?
Die Piloten und Stewardessen der Fluggesellschaften, die Lokomotivführer und das Personal der Bahn, im Bildungszweig erst die Lehrer dann die Erzieher in Kindergärten - alle machen es vor. Nun folgen diese Woche auch (noch) die Postbeamten und Briefträger der Mode "legal blau machen". Bei diesen vielen verschiedenen Streiks in unmittelbar kürzester Zeit kann man nur den Überblick verlieren. Worum geht es in all diesen Streikkonflikten eigentlich?
Die Bahn ist meiner Meinung nach die absolute Trendsetterin in Sachen Streikschlagzeilen.

Freitag, 5. Juni 2015

Heute sind wir die Prinzen und Prinzessinnen!

"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar" - Literaturtipp - Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry

Der Kleine Prinz
(Antoine De Saint -Exupéry)
Am Kindertag diese Woche dachte ich mir, dass es eigentlich nicht nur ein wichtiger Ehrentag für die kleinsten wundervollen Bürger unserer Welt sein sollte.Egal wie alt wir sind, könnte der 01. Juni uns auch an unser inneres Kind erinnern. Denn es sollte meiner Meinung nach immer als ein Teil von uns erhalten bleiben. Das heißt sich begeistern zu können wie ein Kind, mal gerade heraus zu sagen, was man denkt  und vor allen Dingen die Welt mit den Augen eines Kindes zu betrachten. Deshalb habe ich mir überlegt, meinen ersten Artikel in meiner neuen Rubrik „durchgeblättert“ mit Literaturtipps und - kritik, einem „Kinderbuch“ zu widmen. Vermutlich hat es jeder schon einmal gelesen, weil es eine so kurze schöne Geschichte ist, hinter der viel steckt wie Themen über Freundschaft, Liebe und Kindheit oder weil man irgendwann einmal in der Schule dazu gezwungen wurde (... seien wir doch einmal ehrlich). „Der kleine Prinz“ vermittelt für mich mit viel Warmherzigkeit, Intelligenz und Humor eine wesentliche Botschaft: Behalte deine Fantasie und die Neugierde wie die eines Kindes, mit deren man die Welt entdecken kann. Dann erkennt man auch in den kleinen scheinbar so alltäglichen Dingen die verborgenen Wunder und Geheimnisse der Welt.

Sonntag, 24. Mai 2015

Der Eurovision Song Contest - Mehr politisches Statement als Musik?

Ein Spiegelbild unserer aktuellen internationalen Politik...

Ich bin mit dem Eurovision Song Contest beziehungsweise bis 2004 streng genommen mit dem verwendeten Titel Grand Prix (Eurovision de la Chanson) aufgewachsen und verfolge ihn deshalb gern fleißig jedes Jahr aufs Neue. Es handelt sich um einen internationalen Musikwettbewerb, der von der europäischen Eurovision -Rundfunkunion ausgetragen wird und deshalb auch nicht nur Länder der EU oder aus Europa sondern alle Beteiligten des Rundfunkverbundes wie Israel oder Aserbaidschan teilnahmeberechtigt sind. Der Wettbewerb wird jährlich in dem Land des Titelverteidigers ausgetragen. Letztes Jahr als mit einem großen Vorsprung ein mutiger und nicht ganz ungewöhnlicher Bart den Eurovision Song Contest in Kopenhagen gewonnen hat, wurde letztendlich für die Gleichberechtigung von Transgender nicht nur ein musikalisches, sondern auch ein politisches Statement gesetzt. Deshalb wirkte es fast ein wenig enttäuschend, dass beim diesjährigen 60. Eurovision Song Contest am 23.05.2015 in Wien ein entscheidendes politisches Statement nicht gesetzt worden ist.

Sonntag, 17. Mai 2015

Fernweh in der Heimat...

Heimweh in der Ferne...

Wenn wir von Fernweh sprechen, denken wir oft zuerst an Reisen, das Entdecken beeindruckender Natur oder anderer uns unbekannten kulturellen Einflüssen. Wenn wir im Moment die aktuellen Medien betrachten, erleben wir ein ganz anderes ernsteres Phänomen von (unfreiwilliger) Sehnsucht nach Ferne.


Flüchtlingsströme in Südostasien
Diejenigen Menschen, die derzeit vor allen Dingen über die Regionen Südostasiens flüchten, sehen sich gezwungen ihre Heimat zu verlassen und das vielleicht für immer. Sie sehnen sich nach politischer Sicherheit, einer Arbeit, die finanziell einen Alltag über dem Existenzminimum sichert und nach einem allgemein angemessenerem Lebensstandard für sich und ihre Familie. Sie wünschen sich schwarz - weiß gesagt ein besseres Leben.

Sonntag, 10. Mai 2015

Wer ist diese Prokrastination? Und warum hält sie mich von der Arbeit ab?

Picknick mit Freunden als Konzentrationsschub?
Ja!
Die Kunst des Aufschiebens
Tage, an denen man nur die Aufgaben vor sich sieht, die dringend anstehen oder die Dinge vor Augen hat, die noch nicht erledigt sind, erscheinen prädestiniert, um am liebsten alles zu vergessen und es wortwörtlich hinter sich zu lassen, wegzuschieben und vor sich herzutragen. " Ach was Freunde sollte man auf keinen Fall vernachlässigen". "Die Sonne scheint eh gerade so schön und das Picknick auf der Wiese ruft förmlich "Hier!". "Nach ein bisschen Entspannung bin ich bestimmt konzentrationsfähiger." "Heute habe ich irgendwie Lust abzuwaschen und mal mein Zimmer umzuräumen. Was ist da los?" Ein Phänomen, gekleidet in eines der modernsten Unwörter würde ich vermuten - Prokrastination.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Die Revolution eines Buchstabens

Aber warum eigentlich Generation Y? 
Generation Y
Generation Medien
Uns gefallen keine Zeitschriftenartikel mehr, sondern wir "liken" Beiträge auf Online Magazinen. Wenn wir gerade bei Facebook online sind, können wir sogar direkt die Magazine über deren öffentlichen Seiten durch einen leichten Klick auf den "I like" Button abonnieren, sodass wir immer mit Informationen und Eilmeldungen versorgt werden.
Dafür müssen wir nicht mal mehr zu Hause den PC einschalten, sondern können bequem von überall auf unseren Smart- und I-phones Beiträge verfolgen, online sein, E-Mails beantworten, Kurznachrichten über Whats-App oder Facebook schreiben, einen geteilten Beitrag eines Freundes liken oder ein Foto bei Instagramm hochladen.

Sonntag, 3. Mai 2015

Hallo Europa(s)!

Einhalt in der Vielfalt - Am 09. Mai 2015 ist Europatag
Europäisches Parlament Straßburg
Der 09.Mai soll an die ersten Grundbausteine der heutigen EU, der ersten Idee durch den ehemaligen französischen Außeminister Robert Schumann zur gemeinsamen Europäischen Kohle- und Stahlgemeinschaft (EKSG, Gründung 1951) erinnern. Dieser Schumann-Plan jährt sich sogar dieses Jahr zum 65. Mal. 
Ich möchte deshalb den Anlass gern nutzen, um mal hinter die Kulissen "Europas" zu schauen und über mich und uns als Europäer sowie über die EU als unser neues politisches „Dach“  zu schreiben.  Hallo Europa! Oder doch eher: "Hallo ganz viele Europas"? Können wir über eine gemeinsame Europäische Identität sprechen? Wir können darüber nachdenken, ob wir uns bereits als Europäer und als eine europäische Gemeinschaft bezeichnen würden, oder ob die EU doch noch so abstrakt und „weit weg“ ist, dass wir uns weniger mit ihr identifizieren können. Denken wir weiterhin in nationalen Kategorien und damit eher als  Deutsche, Franzosen, Briten, Spanier, Italiener, Griechen oder eines der anderen unserer derzeitigen 28 Mitglieder? 

Sonntag, 26. April 2015

umGeblättert....

"Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt." (Mark Twain)


Dieses Wochenende fand in meiner kleinen Großstadt das Bücherfest "umGeblättert" auf dem Moritzhof, einem bezaubernden Kulturhof, statt. Gestern bin ich mit Freunden selbst vor Ort gewesen, um mal zu schauen, was es so für neue spannende Bücher, Aktionen rund ums Lesen und Schreiben oder aber auch tolle Fundstücke auf dem Bücherflohmarkt gibt.

Samstag, 25. April 2015

Zufälle gibt's... Von Wortspielen, Kuriositäten und Irrwegen unserer Sprache


Der Name meines Blogs entstand vor allen Dingen aus der Idee heraus, über verschiedene Themen zu berichten, die mir brisant erscheinen, mich bewegen oder ich so kurios und spannend finde, dass ich sie mal zu Papier bringen möchte. Ich blättere zu Hause in Büchern, Zeitungen oder Zeitschriften oder Online-Magazinen auf und schreibe hier darüber. Ich blättere aber auch virtuell mit meinem Blog irgendwie in meinem eigenen kleinen "Zeitschriftenblatt" auf.
"Luise blättert auf..." erinnert mich an die Redewendung "Sie deckt auf", quasi: "Mal sehen was Luise so entdeckt, erklärt und berichtet".... Durch die Verknüpfung mit den Wörtern 'Buch' und 'blättern' klingt es allerdings als ein Wortspiel und weicher.
Ein Feuilleton bezeichnet in vielen Zeitungen und Zeitschriften das Ressort, in dem kulturelle, philosophische, künstlerische sowie gesellschaftliche Themen aufgegriffen werden. Hier findet aber auch die kuriosen und kleinen Dinge Platz, die sonst so nebensächlich im Leben und Alltag erscheinen. Das sind genau die Themen die ich gern auch aufgreifen möchte.
Deshalb werde ich gleich mit zwei Kuriositäten einsteigen.

Freitag, 17. April 2015

Mein Deckblatt...

Luise blättert auf!


Am Anfang schmückt immer erst mal das Deckblatt ein Buch oder es folgt eine Begrüßung in Zeitschriften zur aktuellen Ausgabe. Auch ich möchte euch mit einem persönlichen "Deckblatt" willkommen heißen!
Dieser Blog soll mein eigenes kleines Feuilleton werden: Kommt mit auf meine Reise der Worte, Zeilen und Gedanken!

Meine Themen werden aktuelle gesellschaftliche und kulturelle Themen oder Literaturtipps lesenswerter, kontroverser Bücher sein. Es sind Texte über Dinge, die mich bewegen und die ich mit eigenen Anregungen füllen werde, wie ich persönlich darüber denke. Es geht um aktuelles Zeitgeschehen im 'Gesellschaftsblatt', Kultur im Kulturblatt, Literatur in 'durchgeblättert' sowie die Überraschungen des Alltags und die Kuriositäten unserer jungen Generation beim Zeitgeist.

Ich freue mich über jeden, der mit mit mir auf-, mit und durchblättert. Klappt also bitte mein "Feuilleton" noch nicht gleich wieder zu. Im Moment ist es zwar noch eher ein dünnes Heftchen als ein dicker Wälzer, aber so wird es euch wenigstens nicht zu schwer auf dem Schoß. :-)

Ich freue mich über jegliche Randnotizen und Gedanken eurerseits in Kommentaren zu den Artikeln. Wer darüber hinaus noch mehr Lust hat auf zusätzliche Infos und Input zu meinen Themen, der kann gern im Beiheft von "Luise blättert auf... bei Facebook stöbern. Da gebe ich auch Bescheid, wenn es neue Artikel auf meinem Blog gibt.

Ich hab mich von mir selbst inspirieren lassen.
Bis dahin
Eure Luise