Sonntag, 24. Mai 2015

Der Eurovision Song Contest - Mehr politisches Statement als Musik?

Ein Spiegelbild unserer aktuellen internationalen Politik...

Ich bin mit dem Eurovision Song Contest beziehungsweise bis 2004 streng genommen mit dem verwendeten Titel Grand Prix (Eurovision de la Chanson) aufgewachsen und verfolge ihn deshalb gern fleißig jedes Jahr aufs Neue. Es handelt sich um einen internationalen Musikwettbewerb, der von der europäischen Eurovision -Rundfunkunion ausgetragen wird und deshalb auch nicht nur Länder der EU oder aus Europa sondern alle Beteiligten des Rundfunkverbundes wie Israel oder Aserbaidschan teilnahmeberechtigt sind. Der Wettbewerb wird jährlich in dem Land des Titelverteidigers ausgetragen. Letztes Jahr als mit einem großen Vorsprung ein mutiger und nicht ganz ungewöhnlicher Bart den Eurovision Song Contest in Kopenhagen gewonnen hat, wurde letztendlich für die Gleichberechtigung von Transgender nicht nur ein musikalisches, sondern auch ein politisches Statement gesetzt. Deshalb wirkte es fast ein wenig enttäuschend, dass beim diesjährigen 60. Eurovision Song Contest am 23.05.2015 in Wien ein entscheidendes politisches Statement nicht gesetzt worden ist.

Sonntag, 17. Mai 2015

Fernweh in der Heimat...

Heimweh in der Ferne...

Wenn wir von Fernweh sprechen, denken wir oft zuerst an Reisen, das Entdecken beeindruckender Natur oder anderer uns unbekannten kulturellen Einflüssen. Wenn wir im Moment die aktuellen Medien betrachten, erleben wir ein ganz anderes ernsteres Phänomen von (unfreiwilliger) Sehnsucht nach Ferne.


Flüchtlingsströme in Südostasien
Diejenigen Menschen, die derzeit vor allen Dingen über die Regionen Südostasiens flüchten, sehen sich gezwungen ihre Heimat zu verlassen und das vielleicht für immer. Sie sehnen sich nach politischer Sicherheit, einer Arbeit, die finanziell einen Alltag über dem Existenzminimum sichert und nach einem allgemein angemessenerem Lebensstandard für sich und ihre Familie. Sie wünschen sich schwarz - weiß gesagt ein besseres Leben.

Sonntag, 10. Mai 2015

Wer ist diese Prokrastination? Und warum hält sie mich von der Arbeit ab?

Picknick mit Freunden als Konzentrationsschub?
Ja!
Die Kunst des Aufschiebens
Tage, an denen man nur die Aufgaben vor sich sieht, die dringend anstehen oder die Dinge vor Augen hat, die noch nicht erledigt sind, erscheinen prädestiniert, um am liebsten alles zu vergessen und es wortwörtlich hinter sich zu lassen, wegzuschieben und vor sich herzutragen. " Ach was Freunde sollte man auf keinen Fall vernachlässigen". "Die Sonne scheint eh gerade so schön und das Picknick auf der Wiese ruft förmlich "Hier!". "Nach ein bisschen Entspannung bin ich bestimmt konzentrationsfähiger." "Heute habe ich irgendwie Lust abzuwaschen und mal mein Zimmer umzuräumen. Was ist da los?" Ein Phänomen, gekleidet in eines der modernsten Unwörter würde ich vermuten - Prokrastination.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Die Revolution eines Buchstabens

Aber warum eigentlich Generation Y? 
Generation Y
Generation Medien
Uns gefallen keine Zeitschriftenartikel mehr, sondern wir "liken" Beiträge auf Online Magazinen. Wenn wir gerade bei Facebook online sind, können wir sogar direkt die Magazine über deren öffentlichen Seiten durch einen leichten Klick auf den "I like" Button abonnieren, sodass wir immer mit Informationen und Eilmeldungen versorgt werden.
Dafür müssen wir nicht mal mehr zu Hause den PC einschalten, sondern können bequem von überall auf unseren Smart- und I-phones Beiträge verfolgen, online sein, E-Mails beantworten, Kurznachrichten über Whats-App oder Facebook schreiben, einen geteilten Beitrag eines Freundes liken oder ein Foto bei Instagramm hochladen.

Sonntag, 3. Mai 2015

Hallo Europa(s)!

Einhalt in der Vielfalt - Am 09. Mai 2015 ist Europatag
Europäisches Parlament Straßburg
Der 09.Mai soll an die ersten Grundbausteine der heutigen EU, der ersten Idee durch den ehemaligen französischen Außeminister Robert Schumann zur gemeinsamen Europäischen Kohle- und Stahlgemeinschaft (EKSG, Gründung 1951) erinnern. Dieser Schumann-Plan jährt sich sogar dieses Jahr zum 65. Mal. 
Ich möchte deshalb den Anlass gern nutzen, um mal hinter die Kulissen "Europas" zu schauen und über mich und uns als Europäer sowie über die EU als unser neues politisches „Dach“  zu schreiben.  Hallo Europa! Oder doch eher: "Hallo ganz viele Europas"? Können wir über eine gemeinsame Europäische Identität sprechen? Wir können darüber nachdenken, ob wir uns bereits als Europäer und als eine europäische Gemeinschaft bezeichnen würden, oder ob die EU doch noch so abstrakt und „weit weg“ ist, dass wir uns weniger mit ihr identifizieren können. Denken wir weiterhin in nationalen Kategorien und damit eher als  Deutsche, Franzosen, Briten, Spanier, Italiener, Griechen oder eines der anderen unserer derzeitigen 28 Mitglieder?