Sonntag, 15. Mai 2016

Durchgelesen im Mai...


Für euch durchgeblättert...
Der ein oder andere kann sich sicher an diese alten Gruppen zu Zeiten von StudiVZ erinnern. Eine Gruppe träfe immer noch wunderbar auf mich zu: "Zu viele Bücher, die ich gern lesen möchte." Sobald ich ein Buch lese, denke ich parallel schon darüber nach, welches ich als nächstes verschlinge möchte oder noch unbedingt lesen müsste - vom Klassiker bis zur Neuerscheinung, vom Bestseller bis zum Außenseiter meiner beliebten Genres oder Lieblingsautoren, von Empfehlungen bis Bücher, die einfach spannend klingen.

So oft wie wir auf unser Handy schauen, vergessen wir in unserer modernen Welt gern, was wir sonst noch so wertvolles mit unserer Zeit anfangen könnten.  Anstatt zum zigsten Mal die News bei Facebook durchzuklicken oder festzustellen, dass immer noch keine neue Nachricht auf dem Handy blinkt, sollten wir öfter das Handy einfach weglegen. Der ein oder andere kennt wahrscheinlich auch die Situation, wenn plötzlich keine Verbindung zum Internet hergestellt werden kann und das länger als nur wenige Minuten anhält, manchmal sogar Tage. Gefühlt steckt man in der Zeit nur in der Warteschleife im Callcenter seines Internetanbieters. Plötzlich stehen wir da als Opfer des 21. Jahrhunderts und stellen fest: Es muss auch ohne Internet gehen und dann entdecken wir die Welt, beobachten, unterhalten uns oder erinnern uns, welche Bücher wie eben mal lesen könnten. 
Bücher geben einem die wunderbare Möglichkeit, sich über verschiedenste Themen Gedanken zu machen und sich dabei selbst zu reflektieren. Im Nachhinein geraten aber leider all die Gedankengänge schnell wieder in Vergessenheit. Deshalb habe ich mir nun fest vorgenommen, euch monatlich immer mindestens eine Buchempfehlung vorzustellen. Ich möchte euch damit ein paar Inspirationen und damit Alternativen zum Handy und Internet geben ;-). Lasst uns mehr lesen! Deshalb wird es ab sofort bei Luise blättert auf monatlich folgende Unterkategorie geben: "Durchgelesen im...". Passend dazu stelle ich euch ein Buch vor, das dem Buch lesen selbst gewidmet ist: Mein Buchtipp im Mai: Das Papierhaus von Carlos María Domínguez 

Freitag, 6. Mai 2016

und ich so...Yeah!

Yippie Yippie Yeah - "Luise blättert auf..." hat Geburtstag! 
Yippi Yeah - 1 Jahr "Luise blättert auf..."!

Das möchte ich mit euch feiern und danke sagen, denn ich blättere nun schon sage und schreibe (im wahrsten Sinne des Wortes) über ein Jahr auf. Aus einer spontanen Idee wurde ein kleines persönliches Projekt. Ich blättere hin und her, blättere Online-Artikel, Zeitschriften und Zeitungen sowie Bücher für euch auf. Ich schreibe über das Aktuelle und nehme kritisch Stellung ganz im Sinne meines Blog-Untertitels: Aufgeblättert. Durchgelesen. Rezensiert.
Was mich besonders freut, ist, dass ihr als meine Leserschaft von Anfang an so begeistert mit Interesse dabei wart und immer fleißig lest, was ich so für Gedanken aufs digitale Papier fabriziere.
Vor einem Jahr dachte ich, dass ich vielleicht nach 2 Monaten wieder aufgeben werde, aber anstatt die Lust zu verlieren, habe ich wirklich eine neue Leidenschaft für mich entdeckt. Gern suche ich neue Themen, über die schreiben könnte, sammle meine Gedanken dazu und schreibe sie in kritischen Texten auf.

Streng genommen habe ich den Blog letztes Jahr schon am 17. April gegründet und erste Beiträge verfasst. Heute vor einem Jahr habe ich meinen ersten Text öffentlich bei Facebook geteilt und euch mein Projekt, den Blog, vorgestellt. Zu Beginn war ich nämlich noch zögerlicher, für meinen Blog und Texte Werbung zu machen. Ich wollte selbst erst mal eine klare Linie finden. Was interessiert mich und gleichzeitig auch andere Leser? Vor allen Dingen was braucht die riesen Bloggerszene noch? Wie gewinne ich Leser ohne mit 'noch so einem Webblog' zu nerven?

Sonntag, 1. Mai 2016

Eine platonische Gesellschaft


Sind wir eine Welt voller Freunde geworden?
Gemeinsame freundschaftliche Spuren -
mit jedem und überall?
Das Wort 'Freundschaft' scheint heutzutage inflationär gebraucht zu werden. Bei Facebook, das für die private aber auch geschäftliche Kommunikation ein wesentliches Instrument geworden ist, wimmelt es förmlich nur so von Freunden. Man schließt Freundschaften so schnell und unbedarft: "So, ich hab dich mal als Freund hinzugefügt". Und genauso unbedarft löschen wir ihn dann morgen wieder?
Hat sich das, was wir unter Freundschaft verstehen, in der Zeit der Social-Media-Welt und Digital Natives verschoben? Hat sich unser Verhältnis zu Freunden verändert?